Montag, 12. Dezember 2016

SSS - Stuart Styrons Störung

Eigentlich müsste man ja Mitleid mit ihm haben. Menschen wie Stuart ist einfach nicht klar, dass sie mit ihren Äußerungen alles über sich selbst aussagen. Wie steht es in der Beschreibung?

"Die dissoziale Persönlichkeitsstörung ist durch ausgeprägte Diskrepanz zwischen Verhalten und geltenden sozialen Normen gekennzeichnet. Typische Merkmale sind
  • Unfähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen
  • Unfähigkeit zur Verantwortungsübernahme, gleichzeitig eine klare Ablehnung und Missachtung sämtlicher sozialer Normen, Regeln und Verpflichtungen
  • Unfähigkeit, längerfristige Beziehungen aufrechtzuerhalten, jedoch keine Probleme mit der Aufnahme frischer Beziehungen
  • geringe Frustrationstoleranz, Neigung zu aggressivem und gewalttätigem Verhalten
  • fehlendes Schuldbewusstsein
  • Unfähigkeit, aus Erfahrungen zu lernen.
Ein weiteres Merkmal kann eine anhaltende Reizbarkeit sein, die sich in oder nach der Kindheit entwickeln kann."

Vielleicht kann Stuart wirklich nichts dafür, hatte einen Unfall, der sein Gehirn geschädigt hat oder seine Kindheit war wirklich so beschissen wie er sie dauernd beschreibt. Es ist auch erstaunlich, wie viel Verzweiflung in seinen Verbaldurchfällen steckt. So lautstark den ganz harten Jungen zu spielen und zu versuchen, andere zu erniedrigen, um sich selbst zu erhöhen, das ist ein sicheres Zeichen für ein komplett kaputtes Selbstwertgefühl und ein panisches Betteln um Aufmerksamkeit.

Aber selbst wenn dem so ist - ich weigere mich weiterhin, das hinzunehmen. Auch gestörte Menschen können lernen, sich nicht asozial zu verhalten.

Kommentare:

  1. Das erzähl mal einem bissigen Schäferhund:
    Auch gestörte Menschen können lernen, sich nicht asozial zu verhalten.

    Anton

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  2. Ich würde nie auf die Idee kommen, selbst Stuart Styron mit einem Hund zu vergleichen.
    Davon abgesehen: Wenn sich ein Hund falsch verhält, ist das ein Ergebnis von falscher Erziehung durch den betreuenden Menschen. Wenn sich ein erwachsener Mensch falsch verhält, ist das seine eigene Entscheidung.

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  3. Oh, der Vergleich eines Menschen mit einem Hund ist keineswegs eine Beleidigung für den Menschen.
    Beide haben wir ein ausgeprägtes *Revierverhalten*. Und auch unsere Redewendungen sind da recht aufschlußreich: Der Ausdruck "Platzgirsch" und "Du blöder Hund" ist recht gängig als Anrede für einen Menschen männlichen Geschlechts.

    Und dann dieser Satz, der jedem Evolutionsbilogen die Haare zu Berge stehen läßt:

    "Wenn sich ein erwachsener Mensch falsch verhält, ist das seine eigene Entscheidung."

    Der sogenannte "Freie Wille" ist ein höchst umstrittener Begriff.
    Sind wir alle wirklich absolut frei in unseren Entscheidungen?
    Oder spielt uns da etwa unsere "Sozialisation" so manchen Streich?
    So frei nach dem Motto: "Ich bin ein Bonobo und du bist ein Schimpanse."
    Ref. Die Zeit.de: "Bonobos und Schimpansen: Die zwei Gesichter des Menschen"
    https://www.google.de/search?q=Unterschied+Bonobo+Schimpanse&oq=Unterschied+Bonobo+Schimpanse&aqs=chrome..69i57.10726j0j7&sourceid=chrome&ie=UTF-8

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    1. Hallo Anton,

      die Frage des freien Willens ist ein so weites Feld, dass wir hier kaum zu einem Gesprächsergebnis kommen können, nich nur wegen der Kürze im Schriftlichen. Darüber wird schon Jahrhunderte lang philosophiert und ich maße mir nicht an zu wissen, wer von den vielen Gelehrten, Theologen und Wissenschaftlern am dichtesten an der Wahrheit liegt, falls es eine solche überhaupt gibt.

      Aber kommen wir mal zu dem Hundebild zurück, obwohl ich es im Bezug auf Menschen nicht mag. Ich kann sicherlich verstehen, weshalb ein bissiger Hund bissig geworden ist, aber trotzdem werde ich meine Freunde und mich nicht beißen lassen. (Im echten Hundeumgang ist das Zurückbeißen übrigens mitunter eine gute Erziehungsmethode, aber das nur am Rande.)
      Um das auf Stuart Styron zu beziehen: Ich habe keine Ahnung, warum er ein Soziopath geworden ist. Seit Jahren versucht er sich mit einem Mix aus Betteln, Drohen und Beleidigen einen Artikel in die Wikipedia zu schreiben (ich habe acht gelöschte Versuche seit 2011 gefunden, und das sind bestimmt nicht alle). Mir ist er erstmalig im Dezember 2015 aufgefallen, als er mit abstrusen Drohungen gegen mehrere Menschen zum x-ten Mal "seinen" Artikel durchdrücken wollte. Seit Ende März 2016 hat er sich auf ein spezielles Opfer konzentriert und die breitgefächerte Stalkingaktion begonnen; den Auslöser kann ich nur vermuten, aber es scheint mir als wäre es die Empfehlung gewesen, nicht länger ein totes Pferd zu reiten.
      Möglicherweise hatte Stuart Styron eine böse Kindheit. Da viele seiner Äußerungen Projektionen sind (er wirft gern andern vor, was er selbst betreibt), könnten die gern thematisierten Prügel, die Ungeliebtheit durch die Eltern, der Missbrauch durch Vater oder Onkel Echos aus seiner Vergangenheit sein. Aber das ist - wie immer in solchen Fällen - höchstens eine Erklärung, nie eine Rechfertigung.

      Ja, mein Mitleid hat Styron. Dennoch werde ich seinen Umgang mit meinen Mitmenschen nicht hinnehmen. Und wenn er nicht zu bremsen ist, wie es aussieht, und auch nicht von selbst aufhört, dann erlaube ich mir hier wenigstens einen Spiegel.

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